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    Das Nutzen von Social Media-Monitoring kann Unternehmen neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen. Hierbei sind verschiedene strategische Ausrichtungen denkbar. Grob gegliedert kann Social Media-Monitoring zur Marktforschung, Krisenerkennung, Serviceverbesserung, Neukundenakquise und zur Erfolgskontrolle der eigenen Social Media-Marketingmaßnahmen, aber beispielsweise auch zur Kontrolle von Offline-Werbemaßnahmen genutzt werden. Ziel und Zweck des Monitorings sind dabei je nach Anwender und Anwendungsgebiet sehr unterschiedlich.

     

    Wichtig ist, dass die eigenen Zielsetzungen klar definiert sind, um nicht Gefahr zu laufen, sich in den unzähligen Diskussionen im Social Web zu verlieren. Welche Ziele können also mit einem Social Media-Monitoring erreicht werden und welche Zielsetzungen sind für kleine und mittelständische Unternehmen realistisch?

     


     Je nach Anwender und Anwendungsgebieten können die Zielsetzungen sehr vielfältig sein.

    • So sucht ein Gärtner beispielsweise nach Beiträgen in Gartenbau-Blogs und Foren, um dort aktiv mitzudiskutieren und seine Expertise auch im Social Web bereitzustellen;
    • ein IT-Spezialist sucht auf Twitter nach Stichworten, um Menschen zu identifizieren, die mit „seinen“ Themen zu tun haben – dadurch trifft er auf Ansprechpartner in Unternehmen und kann auf sich aufmerksam zu machen;
    • und ein Kamera-Hersteller will wissen, was Kunden über ihn denken, was sie konkret an den Produkten verbessern würden und welche Produkte sie sich wünschen.

    Unternehmen sollten daher zu Beginn ihrer Social Media-Monitoring-Aktivitäten die Zielsetzung und den Untersuchungsfokus klar definieren.

     

    Social Media-Monitoring als Instrument zur Marktforschung

     

    Zu wissen, was die Bedürfnisse der eigenen Kunden sind, ist seit jeher ein Erfolgsfaktor des Handels und des Dienstleistungsgewerbes. Oftmals sind hierfür jedoch aufwändige Konsumentenbefragungen notwendig. Um herausfinden, welche Themen die eigene Zielgruppe bewegen, kann jedoch auch Social Media-Monitoring hilfreich sein. Auch ohne hohen finanziellen und zeitlichen Ressourceneinsatz lassen sich auf diese Weise interessante Erkenntnisse über die eigene Zielgruppe identifizieren.

     

    Dabei können die Diskussionen der Kunden über die eigenen Marken und Produkte auf Bewertungsseiten oder in Foren die Grundlage für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen bilden. Möglicherweise äußern die Kunden dort, dass sie sich eine andere Preisgestaltung, ein verändertes Sortiment im Geschäft, Zusatzleistungen oder weitere Produktfunktionen wünschen. Zum einen können Unternehmer auf diese Wünsche reagieren, indem sie diese direkt umsetzen und sich so zeitnah auf die Bedürfnisse der Konsumenten einstellen. Und zum anderen können die Unternehmen die Interaktivität des sozialen Webs direkt nutzen und Rückfragen an die Konsumenten stellen, um auf diese Weise weitere wertvolle Informationen zu sammeln, die das Verständnis der eigenen Zielgruppe erhöhen und über den direkten Austausch die Kundenbindung fördern. Hierbei geht es nicht nur darum, das Internet nach den eigenen Unternehmensnamen oder den angebotenen Produkte zu durchsuchen, sondern viel mehr um die Möglichkeit, darüber hinaus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.

     

    Social Media-Monitoring als Instrument zur Krisenerkennung und Kontrolle der eigenen Online-Reputation

     

    Social Media-Monitoring kann darüber hinaus auch genutzt werden, um den Ruf des eigenen Unternehmens im Internet zu analysieren (auch: „Online-Reputation“). Die eigene Online-Reputation ist für jedes Unternehmen von strategisch wichtiger Bedeutung. Denn knapp einem Viertel aller Einkäufe im stationären Handel geht eine Informationssuche im Internet voran. Oftmals sind deshalb die Bewertungen im Internet entscheidend für die Offline-Anbieterwahl. Aus diesem Grund ist es auch für KMU essentiell wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob und wie Konsumenten über das eigene Unternehmen diskutieren.

     

    Natürlich kann es auch passieren, dass Kunden mit Produkten oder Dienstleistungen nicht zufrieden sind und ihre Kritik daraufhin auf Bewertungsplattformen, in Foren oder in sozialen Netzwerken äußern. Je schneller das betroffene Unternehmen über diese Einträge erfährt, desto besser können Eskalationen durch eine schnelle Reaktion vermieden werden. Der erste Schritt dabei sollte sein, zu zeigen, dass die Kritik ernst genommen und verstanden wird. Sofern die Kritik gerechtfertigt ist, können Verbesserungen versprochen werden und gegebenenfalls Entschädigungen angeboten werden. Hier ist es wichtig, ehrlich, persönlich und transparent aufzutreten und nicht zu versuchen etwas zu vertuschen, oder zu rechtfertigen oder gar einen negativen Kommentar zu löschen. Nur so gelingt es, auf die Kunden offen, serviceorientiert und authentisch zu wirken, die Verärgerung in konstruktive Bahnen zu leiten und Vertrauen aufzubauen.

     

    Social Media-Monitoring als Instrument zur Serviceverbesserung

     

    Social Media-Monitoring kann auch dafür eingesetzt werden, den Service zu verbessern. Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sind zentrale Unternehmensziele, die maßgeblich durch den angebotenen Kundenservice beeinflusst werden. Laut einer Studie von Detecon definieren über 70 Prozent der befragten Kundenbeziehungsexperten Social Media als bedeutenden Servicekanal der Zukunft.

     

    Große Unternehmen wie die Telekom oder die Deutsche Bahn beispielsweise haben bereits eigene Twitter-Accounts als Service- und Supportkanäle eingerichtet. Auch Hornbach setzt die eigene Facebook-Fanpage ein, um über den direkten Dialog mit der eigenen Zielgruppe Service zu anbieten.

     

    Doch auch an anderen Stellen im Social Web äußern Kunden ihre Meinung über ein Unternehmen sowie ihre Fragen, Probleme und Beschwerden. Unternehmen können hier proaktiv auf Kunden zu gehen und über den direkten Austausch mit den Konsumenten die Kundenbindung fördern. Ein Monitoring kann auf diese Weise also in der Tat zur Serviceverbesserung genutzt werden. Um an diese Informationen zu gelangen, ist es wichtig, das Internet nicht nur nach den eigenen Unternehmensnamen oder den angebotenen Produkte zu durchsuchen, sondern die Suche auf weitere themenspezifischen Suchbegriffe auszuweiten.

     

     

    Social Media-Monitoring als Instrument zur Neukundenakquise

     

    „Welche Digitalkamera ist gut geeignet für den Strandurlaub?“ – Wo Kunden sich unterhalten und gegenseitig beraten, dort äußern Sie auch Bedürfnisse. Social Media-Monitoring kann deshalb als ein wertvolles Instrument zur Neukundenakquise genutzt werden.

     

    Hierbei wird gezielt im Social Web nach potenziellen Kunden gesucht, die sich online über Produkte oder Dienstleistungen austauschen. Kunden, die beispielsweise eine Digitalkamera suchen, können so proaktiv mit Tipps oder Problemlösungen angesprochen werden. Gelingt es, die eigene Kompetenz unter Beweis stellen und das Vertrauen der potenziellen Kunden
    zu gewinnen, besteht eine realistische Wahrscheinlichkeit, sie davon zu überzeugen, die eigenen Produkte zu kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise kann es auch kleinen und mittelständischen Händlern und Dienstleistern gelingen, während der Kaufentscheidung die Konsumenten auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen.

     

    Evaluierung des eigenen Social Media Engagements

     

    Wer Social Media sagt, muss auch Monitoring sagen. Es ist nicht sinnvoll im Social Web zu agieren, ohne die Ergebnisse des eigenen Engagements zu messen. Hat ein Unternehmen bereits eine Social Media-Strategie implementiert und ist beispielsweise mit einem eigenen Blog, einer Facebook-Seite oder einem Twitter-Profil im sozialen Web aktiv, sollte mit verschiedenen Kennzahlen evaluiert werden, wie diese Aktivitäten von den Kunden aufgenommen werden. Andernfalls besteht die Gefahr, sich in fruchtlosen Aktivitäten zu verlieren. Dabei sollte das Monitoring an den Zielen, die mit dem Social Media-Engagement verfolgt werden, angepasst werden.

     

    Quelle: ECC (E-Commerce-Center)
     

     

    Hallo liebe Leser,
     

    seit Monaten geistert der Begriff " HypnoticMind " in weiten Teilen der Infobranche herum! Von suggestiver Kraft, emotionalen Geschichten und kraftvollen hypnotischen Sprachmustern ist die Rede. Dabei scheinen die meisten von uns bereits davon gehört zu haben, denn kaum ein anderes Produkt in der Infobranche hat im Vorfeld für so viel Gesprächsstoff gesorgt. Dieser dürfte beim Anblick des aktuellen Launchvideos nicht gerade abnehmen und eher für noch mehr Aufregung sorgen, denn das was Tobias und sein Team hier auf hochemotionale Weise auf die Beine gestellt haben, lässt einiges erahnen…
     

    Doch um nun einmal etwas mehr Licht in das "mystische" Dunkel rund um HypnoticMind zu bringen, habe ich heute einen wahren Leckerbissen für Sie… ein ORIGINAL-Auszug aus dem mächtigen HypnoticMind-Masterkurs! Der Masterkurs behandelt dabei zahlreiche hypnotische und hochemotionale Sprachmuster, dutzende tief verwurzelte Kauf-Trigger wie sie von den besten Copywritern der Welt angewandt werden, ausgefeilte Wortlisten, die gefühlsstarke Bilder und Emotionen im Kopf des Kunden auslösen und nicht zuletzt 28 wissenschaftlich nachgewiesene und tiefenwirksame Kauf-Verhaltensmuster aus der Verkaufspsychologie.
     

    Eines dieser mächtigen & hypnotischen Kauf-Verhaltensmuster, welches tief im menschlichen Hirn verankert ist, möchte ich Ihnen heute hier vorstellen! Rücken Sie ein Stückchen näher, denn der folgende Beitrag ist ein ORIGINAL-Auszug aus dem mächtigen HypnoticMind-System und zeigt die Tragweite dieser kollektiven Trigger! Erfahren Sie nun auf den nächsten Zeilen, warum (Produkt)Schönheit letztendlich IMMER siegt und das Aussehen eines Produktes auf unbestechliche Art & Weise den Wert, die empfundene Qualität und die letztendliche Kaufbereitschaft im Kopf des Kunden bestimmt…

     

     

    Das Geheimnis hinter dem Irradiations-Effekt

     

    Der Irradiations-Effekt ist ein psychologischer Effekt, der durch das Aussehen eines Produktes oder einer Verpackung eine Veränderung der Beurteilung im Kopf des Kunden bewirkt. Von einer „Irradiation“ spricht man daher, wenn ein Kunde von einer (Produkt-)Eigenschaft auf eine andere schließt (Schönheit impliziert „Qualität“).
     

    Für die Werbung ist diese Erkenntnis ausgesprochen wichtig, denn viele Produkte lassen sich für den Konsumenten kaum noch anhand objektiver Eigenschaften wie Qualität und Funktionalität vom Wettbewerb unterscheiden. Der Kunde lässt sich somit ausschließlich auf den emotionalen, visuellen und haptischen Eindruck eines Produktes ein.
     

    Der Irradiations-Effekt beschreibt nun den wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang, dass ein Kunde eben durch diesen emotionalen, visuellen oder haptischen Eindruck auf eine andere Eigenschaft oder sogar die Gesamtqualität des Produktes schließt. Zwei (oder mehr) Eindrücke hängen somit in gewisser Weise voneinander ab („Ausstrahlungseffekt“).
     

    „Die Einschätzung einer Eigenschaft oder eines Merkmals strahlt auf andere Eigenschaften oder Merkmale der Dienstleistung, des Angebotes oder des Produktes ab. Die empfundene Einschätzung kann wiederum gezielt durch selektive emotionale, visuelle oder haptische Reize in der Werbung aufgebaut werden.“

     

     

    Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, wie groß der Einfluss von Verpackungen auf den empfundenen Geschmack ist. Ein und derselbe Wein wurde je nach Verpackung ganz unterschiedlich beurteilt. Auch von Etiketten geht eine ähnliche Wirkung auf das Geschmackserlebnis aus. Und zu guter Letzt beeinflusst sogar der Preis das subjektiv empfundene Geschmackserlebnis, obwohl sich objektiv und wissenschaftlich messbar nichts an der Zusammensetzung des Weines geändert hat. Was teuer ist schmeckt besser und was billig ist, schmeckt fader!
     

    Am erstaunlichsten ist jedoch der Zusammenhang zwischen Verpackungsgröße, Qualität der Verpackung und farblicher Gestaltung in Bezug auf das Kaufverhalten, Qualitätsempfinden und die interpretierte „Wirkung“ des Produktes. Oder anders ausgedrückt…
     

    „Schöne“ Produkte werden eher gekauft und als wertvoller, schmackhafter und wirksamer empfunden, als fade oder normale Produkte!
     

    Sowohl angenehme Reize als auch negative Reize haben ein ähnliches Aktivierungspotential auf den Kunden. Beide Reize fördern das Behalten von Emotionen, da sie neuronal gesehen „kräftigere“ Spuren in den Synapsen hinterlassen und somit die Erinnerungsfähigkeit und Behaltensleistung erhöhen. Was sich im Kopf stärker „einbrennt“ wird häufiger aufgerufen und länger behalten!
     

    Es ist jedoch eine Gratwanderung in der Werbung negative Reize einzusetzen, denn negative Reize erzeugen auch negative Emotionen, welche sich mit dem beworbenen Produkt verbinden. Branding im negativen Sinne hat jedoch noch nie eine Firma erfolgreich gemacht. Daher verzichtet z.B. die Automobilindustrie darauf, die Crash-Tauglichkeit ihrer „Lieblinge“ in Bildern zu zeigen.
     

    Wie können Sie sich nun diesen Effekt in der Werbung oder im Marketing zu nutze machen? Nutzen Sie den Irradiations-Effekt, indem Sie den Verbrauchern emotionale, visuelle und haptisch-taktile Reize durch Produkte, Produktverpackungen und Produktbeschreibungen geben. Diese wiederum werden dann positiv auf die eigenen Angebote einwirken.
     

    Die Werbung arbeitet hierbei mit Aussagen wie „…hält jung“ oder „…verringert Stress“ oder „…verleiht Flügel“ oder „…macht Kinder froh“. Aber auch Design ist ein oft unterschätzter Faktor. Wissenschaftliche Studien belegen zweifelsfrei, dass „Schönheit“ eben NICHT Interpretationssache ist, sondern von allen Menschen auf der Welt gleich empfunden wird. Denn bei „Schönheit“ geht es um Proportionen, den „goldenen Schnitt“ und um ein ganz bestimmtes Seiten- und Längenverhältnis der sogenannten Fibonacci-Formel. Das heißt…
     

    „Schönheit ist universell und beruht auf bestimmten Maßen, Längen, Seitenverhältnissenund Proportionen. Wendet man diese Proportionen und den „goldenen Schnitt“ bei Verpackungen, Produkten und Webseiten an, werden diese als außergewöhnlich, schön, harmonisch, angenehm und ansprechend empfunden!“
     

    Jeder von uns hat den Irradiations-Effekt auch schon am eigenen Leibe erlebt. Kennen Sie das auch? Sie wollen nur kurz in den Supermarkt gehen, um das vergessene Brot oder die Flasche Wein zu holen… und prompt sind Sie wieder 20 EUR los! Das Produkt „X“ oder das Angebot „Y“ hat Sie eben so „angelächelt“. Außerdem haben Sie es einfach noch gebraucht… Und es sah ja sooo schön und verführerisch aus. Zudem war es ja gerade „im Sonderangebot“. Klick… surr!
     

     

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass ein Supermarkt in der Regel so aufgebaut ist, dass der Kunde sein Tempo drosseln muss, sobald er diesen betritt. Das frische Obst am Eingang „zieht“ die Leute herein und assoziiert mit voller Kraft: „In diesem Supermarkt gibt es viele leckere und vor allem frische Produkte!“.
     

    Sie als Kunde schließen diese Frische nun unbewusst auf alle anderen Produkte im Supermarkt (Irradiations-Effekt)… Und schon stehen Sie mitten drin… Im Supermarkt… Wo es noch viel mehr, noch viel schönere und noch viel leckere Produkte gibt. „Verdammt… Was soll ich nur kaufen? Dieses oder jenes? Ach was soll´s… ich nehm einfach beides…“ Klick… surr!
     

    Bieten Sie daher Ihrem Kunden Anreize für die Augen („leckere“ und Appetit machende Produktfotos, Videos, Verpackungen & Verpackungsbeschreibungen), Anreize für die Ohren (wohlklingende, aktivierende Musik) und Anreize zum Fühlen (sich haptisch angenehm anfühlende Verpackungen (Gewicht, Stoff, Oberfläche, Temperatur, Reflektion)).
     

    Schauen wir uns nun ein Beispiel aus der Werbung an, in dem der Irradiations-Effekt eingesetzt wird. Ferrero Rocher! Der Name vermittelt schon das Gefühl der Besonderheit. Die Verpackung ist Gold und liegt auf einer braunen Papierunterlage.
     

    „Die Praline ist sehr edel verpackt. Gold gilt als Farbe des Luxus, was bei den Kunden das Gefühl weckt, dass sie etwas sehr Exklusives kaufen. Der Preis hohe unterstreicht die Exklusivität.“
     

    Die Farbe & Form einer Verpackung muss sich von der Konkurrenz deutlich unterscheiden, um eben den Irradiations-Effekt möglichst groß zu halten. Gelungenen Beispiele sind die königsblauen Verpackungen der Molkerei-Produkte von Weihenstephan, das feuerrot des Sportwagenherstellers Ferrari oder die lila Schokoladentafeln von Milka, welche zum Symbol einer ganzen Marke wurden.

     

     

    Checkliste für die Praxis
     

    Um den Irradiations-Effekt gewinnbringend im eigenen Online-Business einzusetzen, nutzen Sie die Anregungen auf der folgenden sorgfältig zusammengestellten Checkliste…

    • Der Irradiations-Effekt besagt, dass die Beurteilung eines Produktes stark von außen, also von der Verpackung, sowie der Verpackungsbeschreibung abhängig ist. Die Einschätzung eines Merkmals strahlt auf die Eigenschaften aller anderen Merkmale aus (Schön = Qualität).
    • Erstellen Sie daher emotional, visuell und haptisch „aufregende“ Produkte, Verpackungen und Beschreibungen. Je hochwertiger etwas wirkt, desto wertvoller wird es empfunden! Dies wiederum führt zu einem stärkerem Begehren und schnelleren Kaufabsichten.
    • „Schönheit“ ist universell und beruht auf bestimmten Maßen, Längen, Seitenverhältnissen und Proportionen. Wenden Sie bei der grafischen Erstellung von Produkten, Produktverpackungen, Postern, Visitenkarten, Briefpapier, Broschüren, Werbeflyer, Webseiten, Landingpages und Verkaufsvideos die Proportionen des „goldenen Schnitts“ an. Ihre Angebote werden so nach und nach als außergewöhnlich, harmonisch und ansprechend empfunden!
    • Kunden schließen bewusst und unbewusst aufgrund des „Äußeren“ auf Geschmack, Qualität, Wirksamkeit und Wert des Produktes. Geben Sie Ihren Verpackungen und Werbematerialien mit Hilfe professionellem Designs die Charaktereigenschaften, welche Ihre Kunden idealerweise mit Ihrem Produkt verbinden sollen. Möchten Sie edle Produkte im Luxussegment verkaufen, nutzen Sie entsprechend assoziative Grafiken rund um Erfolg, Luxus und Reichtum. Möchten Sie eher eine junge und flippige Zielgruppe ansprechen, wählen Sie kräftigere Farben und assoziative Bilder, welche von jungen Menschen als „wünschenswert“ eingestuft werden. Die Qualität der Bilder erzeugt Rückschlüsse auf die Qualität Ihrer Produkte!
    • „Schöne“ Produkte werden eher gekauft und als wertvoller und wirksamer empfunden! Für schöne Produkte sind Kunden auch bereit (schneller) mehr zu zahlen. Durch hochwertige Produktbilder, haptisch-taktile Raffinessen und durch emotional ansprechende Produkt- und Verpackungsbeschreibungen können ganz erhebliche Unterschiede in den Kaufentscheidungen der Kunden erreicht werden. Nutzen Sie die Wirkung der „universellen Schönheit“!

    Laut offizieller Website wird HypnoticMind ab 14.03. 2012 um 10 Uhr im Handel sein. Wenn man jedoch den Prelaunch und das dazugehörige virale Gewinnspiel betrachtet, dann dürfte nach dem ersten Ansturm nicht viel von den 1000 Paketen übrig bleiben. Hinzu kommt, dass die Bestellungen nach der Reihenfolge der Reservierungen ausgeliefert werden. Diese sind zwar grundsätzlich unverbindlich, doch lieber erstmal "unverbindlich" an Stelle 768 anstatt irgendwo an Stelle 2448!

     

    Also, bei Interesse möglichst schnell anmelden unter http://jali-existenzgruendung.hypnoticmind.de. Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen zum bisher größten Gewinnspiel der Marketingbranche sowie alles weitere über tiefenwirksame Verkaufspsychologie und hypnotische Sprachmuster. Viel Glück!

     

    Social Media ist als Kommunikations- und Informationsmedium längst im Alltag der Menschen angekommen. Noch im Bett oder am Frühstückstisch rufen viele Nutzer morgens über ihr Smartphone die neuesten Informationen aus den sozialen Netzwerken ab. Sie informieren sich über Fachthemen auf Blogs und pflegen ihre Geschäftskontakte auf Xing. Auf Facebook empfehlen sie ihren Freunden Produkte oder Marken und stellen über Unternehmens-Fanpages öffentlich direkte Anfragen an die Hersteller oder Händler dieser Produkte. Und bevor sie abends essen gehen, informieren sie sich noch schnell darüber, wie verschiedene Restaurants auf den verschiedenen Bewertungsportalen beurteilt werden oder welcher der beste Lieferservice in der Umgebung ist.
     

    So finden im sozialen Web täglich abertausende Unterhaltungen statt. Von „A“ wie Arzneimittel bis „Z“ wie Zimmerpflanzen tauschen sich die Nutzer über verschiedenste Themen aus. Das Internet ist auf diese Weise die erste Anlaufstelle geworden, um Informationen über Produkte, Händler oder Alltagsprobleme zu suchen. Genau dieser unglaubliche Schatz an Daten ist es, der Social Media-Monitoring (auch: Beobachtung der sozialen Medien) für Unternehmen so interessant macht.

     

     

    Produkt- / Händlerbewertungen
     

    Produkt- oder Händlerbewertungen sind nur einige der unzähligen Beispiele, wie Kunden Social Media einsetzen, um sich öffentlich Gehör zu verschaffen. Darüber hinaus teilen sie ihre Erfahrungen in Videos (z. B. auf Youtube), auf ihren Blogs oder in Foren der Öffentlichkeit mit. Durch Social Media hat jeder einzelne Kunde so die potenzielle Möglichkeit, seine Erfahrungen – positiv oder negativ – mit einem Produkt oder einem Unternehmen für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

     

    Ziel ist es, Bedürfnisse, Ansprüche und Bewertungen der eigenen Zielgruppe aufzudecken.
     

    Mit Hilfe von Social Media-Monitoring können Unternehmen diesen unzähligen Diskussionen und Unterhaltungen im Social Web „lauschen“. Hierfür werden verschiedene Quellen, wie Blogs, Foren, soziale Netzwerke (wie z. B. Facebook) oder Microbloging-Dienste (wie z. B. Twitter) nach zuvor definierten Keywords (zu Deutsch: Schlüsselwörter) durchsucht. Das können Marken- oder Produktnamen, der Name des eigenen Unternehmens oder der von Wettbewerbern sowie strategische Themen (z. B. Nachhaltigkeit, Innovation, Service) sein. Mit Social Media-Monitoring können so benutzergenerierte Inhalte im Internet identifiziert, beobachtet und analysiert werden. Ziel ist es, Bedürfnisse, Ansprüche und Bewertungen der eigenen Zielgruppe aufzudecken, Informationen über die Konkurrenz zu erlangen sowie Erkenntnisse über den Markt zu gewinnen.

     

    Manuelle Suche oder mit Suchmaschinen
     

    Social Media-Monitoring kann entweder manuell durchgeführt werden (z. B. durch die Suche nach Keywords über Suchmaschinen) oder von spezialisierten Social Media-Monitoring-Tools übernommen werden. Letzteres ist in der Regel deutlich umfangreicher, aber auch kostenintensiver. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) empfiehlt sich deshalb, zunächst auf kostenfreie Instrumente zurückzugreifen, welche ich in einem späteren Blogartikel beschreiben werde.

     

     

    Anwendung von Social Media-Monitoring
     

    Die Anwendung von Social Media-Monitoring ist zum einen bereits mit dem Einstieg in Social Media sinnvoll. Denn bevor ein Unternehmen die ersten Schritte macht, sollte es herausfinden, wo und in welcher Form sich ein Engagement lohnt. Zum anderen ist Social Media-Monitoring essentiell für Unternehmen, die bereits eine Social Media-Strategie implementiert haben. Hier können sie durch das permanente Feedback aus dem sozialen Web gegebenenfalls Optimierungspotenzial ableiten. Darüber hinaus lässt sich Social Media-Monitoring für viele weitere Unternehmensbereiche und Szenarien einsetzen, so z. B. als Instrument der Marktforschung oder der Krisenerkennung, zur Kontrolle und Verbesserung des eigenen Services, aber auch zur Kundenakquise.

     

    Bedeutung für Klein- und Mittelstandsunternehmen (KMU)
     

    Kunden waren noch nie so mächtig wie im Zeitalter von Social Media. Sie haben aber auch noch nie so viele Informationen über sich preisgegeben. In sozialen Netzwerken wie Facebook hinterlassen sie einen digitalen Wasserfall an privaten Daten. Wohnort, Beziehungsstatus, Bildungstand, Lieblingsfilme, -produkte oder -marken, ja sogar ortsbasierte Profile stehen mit der richtigen Strategie zur Verwendung für Unternehmen bereit. Gleichzeitig teilen Kunden in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken ihre Wünsche und Bedürfnisse mit anderen. Diese Diskussionen sind sehr bedeutend, denn will man auf die Bedürfnisse der Kunden proaktiv eingehen, so können die im Social Web geäußerten Meinungen die entscheidende Basis hierfür darstellen. Genau aus diesem Grund ist Social Media-Monitoring nicht nur für große Unternehmen von Bedeutung, sondern auch für kleine und mittlere Betriebe.

     

    Marktforschung

     

    Gerade für KMU, denen nur begrenzte Ressourcen für Marktforschung und Kundenanalysen zur Verfügung stehen, bietet Social Media-Monitoring eine kostengünstige und zielgenaue Möglichkeit, die für ihre Kunden wesentlichen Themen zu identifizieren. Das „Mithören“ der Gespräche und die daraus gewonnenen Erkenntnisse können Unternehmen daher einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihrer Konkurrenz verschaffen. Es ist eine falsche Annahme, dass nur große Konzerne, die mit ihren Produkten Millionen von Menschen erreichen und damit auch die Gespräche in den sozialen Medien beeinflussen, wertvolle Erkenntnisse aus dem Social Media-Monitoring gewinnen können. Auch über KMU, ihre Marken und Produkte sowie über ihren Service werden Unterhaltungen im sozialen Web geführt. Daher sollte das Monitoring des Social Web auch für KMU von großer Bedeutung sein.
     

    Quelle: ECC (E-Commerce-Center Handel, Köln)
     

     

    Wer den Weg in die Selbständigkeit geht, sieht meist den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das kommt daher, dass vielen Gründern die Übersicht fehlt, was wann zu tun ist. Geht es Ihnen auch so?

     

    Der JaLi-Existenzgründungs-Kurs hilft Ihnen aus dem Wald heraus!

     

     

    Haben Sie schon von Businessplan, Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan sowie von Rentabilitäts- und Liquiditätsvorschau gehört oder gelesen? Wenn Sie Geld von der Bank haben wollen oder arbeitslos sind und einen Gründungszuschuss beantragen wollen, müssen Sie wissen, was die o. g. Begriffe zu bedeuten haben und wie diese zu erstellen sind!
     

    Übrigens: Sie sollten nicht nur für den Geldgeber einen Businessplan mit dem dazugehörigen Zahlenwerk schreiben, sondern vor allem für sich selber. Das kann für Sie ein gutes und sicheres Entscheidungs-Instrument sein! Wie muss ein Businessplan aussehen und und was muss darin enthalten sein? Das erfahren Sie in meinem JaLi-Existenzgründungs-Kurs!
     

    Wenn Sie Ihr Gewerbe als Gewerbetreibender bei der Gemeinde bzw. Stadtverwaltung anmelden oder wenn Sie sich als Freiberufler beim Finanzamt anmelden, erhalten Sie einen steuerlichen Fragebogen zugeschickt. Wissen Sie, wie Sie dieses Formular ausfüllen müssen?
     

    Sind Sie ein Gewerbetreibender oder ein Freiberufler? Was unterscheidet die Beiden voneinander?
     

    Müssen Sie Umsatzsteuer zahlen oder unterliegen Sie der Kleinunternehmerregelung?
     

    Welche Versicherungen brauchen Sie als Unternehmer/in?
     

    Wie wollen Sie Ihr Vorhaben finanzieren und welche Fördermittel werden Sie in Anspruch nehmen?
     

    Wie wird eine Kasse geführt und wie können Sie am besten Ihre Bücher führen? Müssen Sie einen Steuerberater mit Ihrer Buchhaltung beauftragen oder können Sie das selber machen?
     

    Können Sie die o. g. Fragen alle beantworten? Die meisten Gründer/innen können das nicht! Sie lassen sich beraten und nehmen an Existenzgründungsseminaren teil, und zwar bei JaLi-Existenzgründungs-Kurs.  

     

     

    Der JaLi-Existenzgründungs-Kurs ist ein Online-Kurs mit Videos, Checklisten, interessante Links und viele Tipps. Hier lernen Sie, wie Sie Schritt-für-Schritt in die Selbständigkeit gehen können. Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Alles wird in den Videos so gut erklärt, dass jeder es verstehen kann.
     

    Wenn Sie wissen wollen, wie Sie sich selbständig machen können, dann melden Sie sich sofort an beim JaLi-Existenzgründungs-Kurs!

     

     

     

    Das Bundesamt für Statistik hat eine Studie veröffentlicht über die An- und Abmeldungen aller Existenzgründer im Jahre 2010. Gemäß dieser Studie haben sich 2010 insgesamt 862.986 Existenzgründer ihr Gewerbe anmeldet. Im gleichen Zeitraum haben sich insgesamt 713.812 ihr Gewerbe wieder abgemeldet. Das sind 82,71 %. Also rund 83 % haben ihr Gewerbe wieder abgemeldet!

     

    Das bedeutet, dass von 5 Gewerbeanmeldungen nur 1 übrig bleibt, der sein Gewerbe weiterführt. Vier von fünf werden ihr Gewerbe innerhalb eines Jahres wieder abmelden!

     

    Sie können die o. g. Zahlen nachlesen unter http://www.statistikportal.de/statistik-portal/de_zs20_bund.asp. Das sind Zahlen von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, also seriöse Zahlen vom Bundesamt für Statistik und den Bundesländern.

     

    Die Frage ist jetzt, warum sich so viele Existenzgründer nach kurzer Zeit ihr Gewerbe wieder abmelden?

     

     

    Keine Beratung und keine Seminare

     

    Die Antwort ist ganz einfach: Viele Existenzgründer haben eine Geschäftsidee und fangen sofort an, die Geschäftsidee umzusetzen. Eine Marktanalyse wird nicht durchgeführt, ein Businessplan wird nicht geschrieben und eine Rentabilitätsvorschau wird nicht erstellt. Somit hat der Existenzgründer keine Übersicht, was auf ihn zukommen wird und ob sich sein Vorhaben trägt! . Es gibt viele Spezialisten, die auf ihrem Gebiet sehr gut sind. Das reicht jedoch nicht zur Selbständigkeit aus. Kaufmännische Kenntnisse und unternehmerisches Denken und Handeln ist sehr wichtig. Diese Defizite muss der Spezialist ausgleichen, um erfolgreich sein Unternehmen aufzubauen.

     

    Seminare und Beratungen vor, während und nach der Existenzgründung sind wichtig!

     

    Die Existenzgründer sollten sich vor, während und nach der Existenzgründung beraten lassen. Auch Existenzgründungs- und Existenzfestigungsseminare sollten sie besuchen. Auf den Seminaren lernen sie, was sie wann wie tun müssen, um vorwärts zu kommen. Ein persönlicher Coach ist wichtig, um individuelle Fragen zu klären! . Doch die meisten Gründer scheuen die „hohen“ Seminar- und Beratungskosten“! Dabei gibt es eine jetzt sehr gute und preiswerte Möglichkeit, sich schulen und beraten zu lassen: Mit dem JaLi-Existenzgründungs-Kurs können die Existenzgründer ihren Business erfolgreich aufbauen!

     

    JaLi-Existenzgründungs-Kurs geht am 02.02.2012 ONLINE!

     

    Der JaLi-Existenzgründungs-Kurs geht am 02.02.2012 online. Dann haben die Existenzgründer und Jungunternehmer die Möglichkeit, sich wichtige kaufmännische Kenntnisse anzueignen und das unternehmerische Denken und Handeln zu lernen! Es besteht auch eine Möglichkeit sich Online individuell beraten zu lassen.

     

    Machen Sie Ihre Interessenten zu Kunden und Ihre Kunden zu Stammkunden!

     

    Haben Sie viele Interessenten und Kunden, die Existenzgründer und Jungunternehmer sind? Ja? Dann sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Interessenten zu Kunden und Ihre Kunden zu Stammkunden werden. Wie? . Wie oben beschrieben, melden 83 % der Existenzgründer ihr Gewerbe innerhalb eines Jahres wieder ab. Wenn sich diese Existenzgründer beraten lassen und Schulungen bzw. Kurse besuchen würden, dann würde sich diese Quote garantiert verringern! . Wenn Ihre Interessenten und Kunden sich schulen und beraten lassen besteht für Sie die Chance aus einem Kunden einen Stammkunden zu machen!

     

     

    Stammkunden kaufen Ihre neuen Produkte eher als Neukunden!

     

    Kunden kaufen von Ihnen Ihre Produkte und Ihre Dienstleistungen, weil sie damit und mit Ihnen zufrieden sind. . Wenn Sie neue Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt bringen, müssen Sie bei Neukunden sehr viel für Werbung ausgeben, bei den Stammkunden nicht! Die Stammkunden haben Vertrauen zu Ihnen und kaufen deshalb auch ohne viel Werbung! . Also sollte Ihr Bestreben sein, viele Stammkunden in Ihrem Kundenstamm zu haben!

     

    Helfen Sie Ihre Kunden, sich auf dem Markt zu etablieren!

     

    Wenn es Ihren Kunden gut geht, geht es Ihnen auch gut! Stimmen Sie mir hier zu? Natürlich stimmen Sie mir zu! Nur mit Ihren Kunden können Sie Umsätze generieren! Was machen Sie mit den Kunden, die Existenzgründer und Jungunternehmer sind? Sie sollten dafür sorgen, dass diese das Rüstzeug kriegen, sich auf dem Markt zu etablieren. Und wie können Sie dem Existenzgründer und Jungunternehmer das Rüstzeug geben?

     

    Empfehlen Sie den JaLi-Existenzgründungs-Kurs!

     

    Ganz einfach, empfehlen Sie den JaLi-Existenzgründungs-Kurs! Und wie geht das? Auch ganz einfach. Klicken Sie hier auf Partnerprogramm und melden Sie sich als Partner an! . Als Partner des JaLi-Existenzgründungs-Kurses können Sie Ihr Kunde nicht nur zum Stammkunden machen, sondern Sie erhalten außerdem noch eine Provision dafür, und zwar solange, bis der Teilnehmer im JaLi-Existenzgründungs-Kurs Mitglied bleibt. . Ich freue mich, wenn Sie den JaLi-Existenzgründungs-Kurs weiter empfehlen und Ihr Kunde so zum Stammkunden wird!

     

     

    Welche Ziele verfolgt Basel III?

     

    Als Reaktion auf die schwere globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, die 2008 ausbrach, einigten sich die größten Wirtschaftsnationen (G20) auf eine strengere Regulierung der Kreditinstitute. Das in diesem Zusammenhang vom Baseler Ausschuss ausgearbeitete Konzept Basel III soll das global vernetzte Finanzsystem stabilisieren. Ziel ist es, das grundsätzlich leistungsfähige Finanzsystem auf ein tragfähigeres Fundament zu stellen, um das Risiko neuer Krisen einzugrenzen. Davon profitieren nicht zuletzt die Unternehmenskunden der Banken.

     

    Unternehmensfinanzierung ist ein Hauptgeschäft der Banken

     

    Obschon Basel III an die Kreditinstitute adressiert ist, werden sich die geänderten Regelungen auch auf die Unternehmensfinanzierung auswirken. Dabei bleibt die Unternehmensfinanzierung für die Banken ein wichtiger Bestandteil ihres Geschäftsmodells, mit dem sie Geld verdienen. Auch unter den neuen Rahmenbedingungen werden sie Unternehmen als Partner mit Finanzdienstleistungen begleiten, eventuell jedoch zu geänderten Konditionen.

     

     

    Umsetzung in Europa und Deutschland

     

    Die Empfehlungen des Baseler Ausschusses für Basel III sollen international umgesetzt werden. Auf Basis dieser Empfehlungen wird ein verbindliches Rahmenwerk auf Ebene der Europäischen Union erarbeitet, das für alle Kreditinstitute in Europa und somit auch in Deutschland gelten soll. Die Europäische Kommission hat hierfür entsprechende Entwürfe vorgelegt, die in Europa bereits am 1. Januar 2013 in Kraft treten sollen.

     

    Liquiditätsvorschriften

     

    Mit Basel III werden international einheitliche Liquiditätsvorschriften für die Banken in Gestalt von zwei Kennziffern („Liquidity Coverage Ratio“ und „Net Stable Funding Ratio“) eingeführt. Damit reagiert der Baseler Ausschuss auf Probleme bei der Liquiditätsausstattung während der Finanzkrise. Die Anforderungen verlangen von den Kreditinstituten eine tendenziell stabilere Refinanzierung als bisher. Hinzu kommt, dass in der EU auch ein neues Versicherungsaufsichtsrecht (Solvency II) eingeführt werden soll. Die möglichen Wechselwirkungen zwischen Basel III und Solvency II wurden bislang nicht abschließend geklärt. Eine Auswirkung könnte sein, dass Versicherungen langfristige Investitionen in Banken reduzieren und dadurch die Refinanzierungssituation der Banken weiter verschärfen.

     

    Langfristige Finanzierung belasten die Unternehmen

     

    Im Ergebnis können die neuen Regeln die langfristige Finanzierung der Unternehmen belasten. Die Kreditvergabe könnte restriktiver und teurer werden, was die durch Langfristfinanzierung geprägte Kultur in Deutschland verändern könnte.

     

    Unternehmen sollen ihre Finanzierung unter der Lupe nehmen!

     

    Unternehmen mit einer soliden Finanzierungsstruktur sind für die Änderungen, die mit Basel III in den nächsten Jahren auf den Mittelstand zukommen, gut aufgestellt. Allerdings sollten alle Mittelständler die Aufgabe annehmen, die eigene Finanzierung kritisch unter die Lupe zu nehmen und auf Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen.

     

    Evtl. Finanzierung von langfristig auf durch mehrere aufeinanderfolgende kurzfristige Kredite ändern!

     

    Wenn Ihnen Ihre Hausbank keine langfristige Finanzierung anbietet, besteht für Sie grundsätzlich die Möglichkeit, den langfristigen Finanzierungsbedarf Ihres Betriebes durch mehrere aufeinanderfolgende kurzfristige Kredite zu decken – allerdings tragen Sie dann stärker als zuvor das Risiko, dass die Anschlussfinanzierung zu anderen Bedingungen abgeschlossen werden muss. Zudem besteht – auch heute schon – die Möglichkeit, langfristige Förderkredite in Anspruch zu nehmen. In einigen Fällen lässt sich der Kapitalbedarf durch eine verbesserte Innenfinanzierung oder – bei größeren Unternehmen – durch die Emission von Anleihen decken.

     

    Eigenkapitalvorschriften

     

    Für Unternehmenskredite sollen Kreditinstitute zukünftig mehr und qualitativ besseres Eigenkapital zur Absicherung eines Kreditausfalls zurücklegen. Um also die Kreditvergabemöglichkeiten in der heutigen Größenordnung aufrechterhalten zu können, müssen Banken ihre Eigenkapitalausstattung erheblich verbessern.

     

    Die Kosten der Bank erhöhen sich

     

    Die Kosten der Bank für das – für jeden Kredit vorzuhaltende – Eigenkapital erhöhen sich insgesamt um etwa ein Drittel. Allerdings machen die Eigenkapitalkosten nur einen Teil der Gesamtkosten des Kredits aus, so dass die Regulierung nicht zu einer Kostensteigerung in gleicher Höhe führt. Insgesamt wird die Regulierung jedoch zur Folge haben, dass sich die Konditionen noch stärker nach dem Rating des Kunden richten.

     

     

    Die Bonität wird weiterhin mit Rating-Verfahren ermittelt

     

    Die Bonität der Darlehensnehmer wird auch künftig mit Hilfe von Rating-Verfahren ermittelt. Mit einer Optimierung des Ratings, einer hohen Eigenkapitalquote und werthaltigen Sicherheiten lassen sich Kreditkosten also auch künftig steuern. Als Kunde profitieren Sie außerdem von einer aktiven und professionellen Finanzkommunikation mit Ihrer Hausbank.

     

    Leverage Ratio 24

     

    Die geplante Verschuldungsobergrenze begrenzt pauschal das Geschäftsvolumen von Banken, ohne zwischen riskantem und weniger riskantem Geschäft zu unterscheiden. Sie wirkt sich daher – sofern sie zum Tragen kommt – eher auf volumenstarkes, risikoarmes Geschäft aus. Dies kann die Export- und Außenhandelsfinanzierung betreffen. Ob es hier zu einer Verschärfung der Konditionen kommt, hängt aber vom Wettbewerbsumfeld ab.

     

    Quelle: Deutsche Industrie- und Handelskammer

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