Liebe Leserin, lieber Leser,
in der betrieblichen Praxis kommt es immer wieder vor, dass im Rahmen der Betriebsprüfung festgestellt wird, dass ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis irrtümlich als versicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung bewertet wurde. Die nachträglichen Korrekturen waren mit einem nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand verbunden. Die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben sich im November 2011 nunmehr auf eine vereinfachte Vorgehensweise geeinigt.
Liebe Leserin und lieber Leser,
Auffälligkeiten beim sogenannten Chi-Quadrat-Test berechtigen nicht zur Schätzung eines höheren Umsatzes, wenn keine weiteren Mängel der Buchführung gegeben sind. Dies hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem mittlerweile rechtskräftigen Urteil entschieden. Bei dem Chi-Quadrat-Test handelt es sich um ein statistisch-mathematisches Verfahren, bei dem empirisch beobachtete mit theoretisch erwarteten Häufigkeiten verglichen werden. Mit dieser Methode wird unterstellt, dass der prozentuale Anteil aller Zahlen von 0 bis 9 ungefähr gleich groß sein muss. Da jeder Mensch unbewusst Vorlieben für diverse Zahlen hat, wird ein Unternehmer, der seine Zahlen manipulieren will, genau diese „Lieblingszahlen“ häufiger verwenden.
Hallo liebe Leserin und lieber Leser,
nur etwa 40 Jahre liegen zwischen der Buchungserfassung mit dem Füllhalter im amerikanischen Journal und der heute modernsten Dienstleistungsform, dem elektronischen Belegtransfer vom Mandant zum Buchhalter. DATAC, die größte deutsche Franchisekette für gewerbliche Buchhalter, hat auf dem DATAC Kongress 2007 ein innovatives, neues Programm vorgestellt.
Am 02.12.2011 wurde das Gesetz zur Aufhebung von Vorschriften zum Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt damit am 3. Dezember 2011 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Pflicht des Arbeitgebers, monatliche Meldungen zu Entgeltdaten im ELENA-Verfahren an die Zentrale Speicherstelle zu erstatten. Gleichzeitig werden keine Arbeitnehmerdaten mehr angenommen und alle bisher gespeicherten Daten werden unverzüglich gelöscht.
Die elektronische Lohnsteuerkarte soll erst 2013 und damit ein Jahr später als geplant eingeführt werden. Das beschlossen die Finanzminister der Länder sowie der Bund am 01.12.2011 in Berlin.
Die elektronische Lohnsteuerkarte sollte ab Anfang 2012 vieles leichter machen. Jetzt geht das Finanzministerium ein Schritt zurück. Es gibt Technik-Probleme. Darum kann die elektronische Lohnsteuerkarte nicht termingerecht am 1. Januar 2012 an den Start gehen. Der Grund dafür sind „Verzögerungen bei der technischen Erprobung des Abrufverfahrens“, teilt das Bundesfinanzministerium auf seiner Webseite mit. Die Einführung der elektronische Lohnsteuerkarte soll nun "zu irgendeinem Datum im zweiten Quartal 2012" erfolgen, erklärte Silke Bruns, Sprecherin im Finanzministerium. Das genaue Datum wird Mitte November 2011 von einer Arbeitsgruppe von Bund und Ländern festgelegt.
Die alte Lohnsteuerkarte aus Papier ist bereits in diesem Jahr abgeschafft worden. Bis Ende 2011 gilt noch die Lohnsteuerkarte von 2010. Ab 01.01.2012 gibt es die Lohnsteuerkarte in Papierform nicht mehr.
Buchführung ist für viele Unternehmer nur eine lästige Pflichtübung, die Zeit und Geld kostet. Wenn man „nicht so genau“ weiß, wie es geht, wenn man die Wichtigkeiten nicht erkennt, ist bereits eine innerliche Sperre aufgebaut, die es zu überwinden gilt. Zudem ist Buchhaltung nicht immer ganz einfach, und „Es gibt ja wichtigere Dinge zu tun!“
Viele Existenzgründer und Jungunternehmer können mit dem Begriff „Rechnungswesen“ nichts anfangen. Aus diesem Grunde werde ich „Rechnungswesen“ jetzt unter die Lupe nehmen.
Alles, was im Unternehmen geschieht, muss erfasst, überwacht und ausgewertet werden, z. B. Beschaffung der Werkstoffe und Betriebsmittel (Maschinen u. a.) sowie die Fertigung (Produktion) der Erzeugnisse und deren Absatz (Verkauf).



